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05.11.2008

A 14: 1000 Meter Beton für 8 000 000 Euro… es gibt sinnvollere Ausgaben!

Nennen Sie uns eine!
154 Kilometer Beton von Magdeburg nach Schwerin kosten weit mehr als eine Milliarde Euro. Das sind Dimensionen, die man als Normalbürger nicht begreifen kann. Die Nordverlängerung der A14 führt als „Deutsche Einheit“-Verkehrsprojekt durch Regionen, die aktuell durch ihre dünne Besiedlung gerne als Beispiel für den demografischen Wandel herangezogen werden. Die drei beteiligten Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben schon heute die meisten Fernstraßen pro Kopf der Bevölkerung. Unabhängig dessen, wie man die Umwelteingriffe und die verkehrspolitische Bedeutung der A14-Verlängerung bewertet, wird die geplante Nordverlängerung immer teurer. Europa, Bund und die Länder legen zusammen und können nur hoffen, dass das Geld reichen wird.

327 Millionen Euro werden aus dem europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) genutzt. In der Förderperiode 2007-2013 erhält Sachsen-Anhalt von der Europäischen Union aus dem EFRE insgesamt 1.931,8 Millionen Euro. Projekte, die mit diesen europäischen Steuergeldern gefördert werden, müssen unter dem Vorbehalt der europäischen Solidarität ausgegeben werden. Für mich ist diese Maxime bei der Nordverlängerung der A14 strittig. Ich möchte durch Ihre Hilfe andere und sinnvollere Ausgaben in Kilometer Autobahnlänge umrechnen. Denn: Umgerechnet kostet jeder Kilometer der A 14 etwa acht Millionen Euro. Auch dieser Preis ist für den Normalbürger schlecht vorstellbar.

Tragen auch Sie mit einer Idee bei! Schreiben Sie Ihr Projekt auf, geben Sie an, wieviel Euro Sie hierfür benötigen würden. Lassen Sie sich vom Kilometer-Kalkulator ausrechnen, welchen Anteil der A 14 Sie für Ihr Projekt benötigen würden. So kann man sich die Ausmaße der Kosten einer Autobahn vielleicht ein bisschen besser vorstellen.