Sie sind hier: StartseiteSächsischer Landtag -  Stadtentwicklung

Stadtentwicklung in Sachsen - mehr Engagement für soziale Stadt nötig!

Stadtentwicklung im Leipziger Osten, gefördert aus EFRE und dem Programm Soziale Stadt

Redebeitrag der Abgeordneten Gisela Kallenbach zur Fachregierungserklärung "Bewahren. Erneuern. Gestalten. - Stadtentwicklung im Freistaat Sachsen", 55. Sitzung des Sächsischen Landtages, 9. Mai 2012, TOP 3

--- Es gilt das gesprochene Wort ---

Sehr geehrter Herr Präsident,liebe Kolleginnen und Kollegen, auch im Flächenland Sachsen lebt die Mehrheit der Bevölkerung in Städten. Städte sind gewöhnlich die Orte der Innovation und gesellschaftlichen Entwicklung, aber auch die der sozialen Brennpunkte. Es hat sich nicht erst seit 2007 – als die EU-Bauminister die "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" verabschiedeten - herum gesprochen, dass der städtischen Dimension eine besondere Bedeutung zugemessen werden muss. Diese wurde dann folgerichtig bereits in der Förderperiode 2007 bis 2013 in die Strukturfondsverordnung der EU aufgenommen.Stadtentwicklung heißt eben nicht nur anspruchsvolle Architektur oder denkmalgerechte Sanierung.

Weiter

Klimaschutz Thema beim Sächsischen Immobilientag

Foto: W&R Media KG (www.wundr.de)

Am 20. Januar 2011 war Gisela Kallenbach gebeten, eines der Hauptreferate beim 9. Mitteldeutschen Immobilienkongress in Leipzig zu halten. "Staat kontra Wirtschaft? Immobilie im Spannungsfeld" überschrieben die Veranstalter ihre Tagung

Gisela übernahm das Hauptreferat zum Thema "Klimaschutz und Immobilienwirtschaft" und hatte anschließend Gelegenheit, ihre Thesen mit Ingrid Vogler vom Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie Dietmar Strunz vom Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschlands zu diskutieren. 

Für die Immobilienwirtschaft sind viele Themen von aktuellem Interesse - und daher das Bedürfnis nach Verständigung mit Vertretern der Politik: Neben der massiven Kürzung der Städtebauförderung ärgern die Senkung der Bundeszuschüsse zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm und die reduzierte Förderung des KfW-Programms "Energieeffizient Sanieren". Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Eigentümer, die Energieeinsparverordnung 2009 einzuhalten. Bekanntermaßen sorgt das strukturelle Eigentümer-Mieter-Dilemma dafür, dass Investitionen für Eigentümer und Mieter unterschiedlich attraktiv sind - die Belastungen liegen überwiegend beim Eigentümer, die Vorteile überwiegend beim Mieter. Das Mietrecht begrenzt (mit Recht) die Höhe der Umlage auf den Mieter. 

Dazu finden Sie hier den Vortrag der Abgeordneten (10 Seiten, PDF).