Das kirchliche Forschungsheim Wittenberg hat mit seinem damaligen Leiter, Pfarrer Dr. Hans-Peter Gensichen, bereits in den 70er und 80er Jahren gesellschaftliche Einmischung gewagt. Es hat mit Briefen und Schriftenreihen auf den Zusammenhang von Ressourcenverbrauch, materiellen Ansprüchen und Klimawandel aber auch auf die Notwendigkeit einer gerechten Teilhabe für alle Menschen auf dieser Erde hingewiesen. Für mich waren diese Publikationen damals ein entscheidender Impuls für meine eigene gesellschaftliche Einmischung. Mit einer so eben veröffentlichten Broschüre liegt nun ein erneuter Versuch vor, unseren westeuropäischen Lebensstil aus christlicher Weltsicht zu hinterfragen. Sie ist ein Angebot zur Diskussion, zum Streiten, zum Handeln. Zum Runterladen. [hier]
Wie alle Leipziger Bürgerinnen und Bürger sind wir tief betroffen und entsetzt über den schrecklichen Mord an der 8-jährigen Michelle in unserem Stadtteil. Unser Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen des Opfers, deren Leid niemand ermessen kann. Mit großer Sorge erfüllt uns, dass Rechtsextreme das Verbrechen an dem Mädchen ausnutzen, um ihre menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie zu verbreiten. Der Schock, die Wut und die Ratlosigkeit in der Bevölkerung werden von Rechtsextremen in ungeheurer Respektlosigkeit gegenüber dem ermordeten Kind für ihre politischen Zwecke missbraucht. [weiter]
Die EU-Kommission hat Anfang Juli 2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie angenommen, die für den Schutz vor Diskriminierung wegen des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Ausrichtung, der Religion oder der Weltanschauung außerhalb des Arbeitsmarktes sorgt. Diese neue Richtlinie gewährleistet Gleichbehandlung in den Bereichen Sozialschutz (einschl. soziale Sicherheit und Gesundheitsdienste), Bildung sowie Zugang zu und Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die von allen Bürgern erworben werden können, einschließlich Wohnraum. [weiter]
Fast 200 Gäste sind am 3. Juni 2008 meiner gemeinsamen Einladung mit dem Sachsen-Verbindungsbüro und dem Goethe-Institut Brüssel gefolgt. Die Attraktion des Abends war das Vokalensemble amarcord aus Leipzig, das unsere Gäste mit ihrem knapp zweistündigen Auftritt im Goethe-Institut verzückte. [weiter]
Auf Einladung der Europaabgeordneten Gisela Kallenbach machten sich ca. 40 Kultur- und Politikinteressierte frühmorgens auf den Weg nach Straßburg. Trotz der langen Busfahrt war die Stimmung keineswegs getrübt; kurzum, eine harmonische Truppe aller Altersgruppen und Herkünfte hatte sich gefunden. [weiter]
12.08.2008
Welche Arbeit erwirtschaftet mehr als drei Prozent des europäischen Bruttoinlandproduktes? Welche Dienstleistung ist so effizient, dass 1 investierter Euro 4 Euro Gewinn bringt? Woran beteiligen sich jedes Jahr mehr als 100 Millionen Europäer? [weiter]
Energiekrise und Klimawandel: Atomenergie ist kein Rezept! Ich habe mich gern an der Anzeigenaktion zum Tschernobyl-Jahrestag beteiligt. Sie wurde am 26. April in der Süddeutschen Zeitung mit 1.886 Namensnennungen veröffentlicht. Das ist ein sehr schöner Erfolg. [weiter]
Die Fraktion Die Grünen/EFA veranstaltet am 17. April 2008 eine Konferenz zum Thema "Creative Cities - Allheilmittel für die lokale Entwicklung"? Als Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung organisiere ich diese Veranstaltung. [mehr]
Das Europäische Parlament mit seinen 785 Abgeordneten aus 27 Ländern lenkt von Brüssel und Straßburg aus maßgeblich die Geschicke der EU. Doch was denken eigentlich die 492 Millionen Europäer über ihre Volksvertretung? Diese und andere Fragen stellte das jetzt veröffentlichte Eurobarometer vom Herbst 2007 zum Thema "Blick der Bürger auf das Europäische Parlament". [weiter]
Das Bürgerbegehren zur Privatisierung kommunaler Unternehmen der Daseinsvorsorge stieß am 27. Januar innerhalb der Leipziger Bevölkerung auf die erwartet große Resonanz. Mit einer Wahlbeteiligung von 41% traten mehr Wahlberechtigte an die Urnen als zur Oberbürgermeisterwahl (Stichwahl 2006). 87,4% stimmten gegen eine Teilprivatisierung kommunaler Unternehmen. Dies waren knapp 149.000 Wähler, 48.000 mehr als nötig gewesen wären. [weiter]
Unter dem Motto ?Lieber ein Licht anzünden, als über die Dunkelheit klagen? hilft der Verein WEGE e.V. seit über 12 Jahren seelisch kranken Menschen und ihren Familien. Für seine Arbeit wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.
Am 11. April veranstaltet der Verein den ?Lichterball für seelische Gesundheit? im Renaissance Hotel Leipzig und erwartet dabei überregional aktive Politiker, Prominente aus Kunst und Kultur, Mediziner, Psychologen und Unternehmer als Gäste. [weiter]
Amnesty International und der Kreisverband Burgenlandkreis (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) veranstalten diesen Sommer ein Europacamp auf der Burg Wendelstein in Sachsen-Anhalt. Vom 19. bis zum 27. Juli 2008 wird hier europäische Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik der Europäischen Union thematisiert. Als Schirmherrin lade ich gern alle jungen Menschen aus unterschiedlichen Ländern ein, bei diesem Camp mitzumachen. [weiter]
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat veranstaltet am 17. Januar 2008 um 19.30 mit meiner Unterstützung eine öffentliche Diskussion in der Aula der Volkshochschule Leipzig (Löhrstraße 3-7) zum anstehenden Bürgerentscheid. Dabei soll zum einen über die Sinnhaftigkeit einer Teilprivatisierung der Stadtwerke Leipzig und zum anderen über Funktion und Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge diskutiert werden. [weiter]
Was hat Europa mit der Binnenschifffahrt auf der Elbe oder der Donau zu tun? Und inwieweit kann die EU zu einer natur- und umweltgerechten Flusspolitik beitragen? Mit diesen Fragen im Gepäck reisten auf meine Einladung hin 20 Experten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nieder-sachsen, Hamburg, Bayern und Tschechien nach Brüssel. [weiter]
Anfang Oktober hatte ich Gelegenheit wieder einmal den Balkan zu besuchen, mich mit den Menschen vor Ort auszutauschen und Informationen für meine Arbeit im Auswärtigen Ausschuss des Europäischen Parlaments zu sammeln. Für jeweils zwei Tage fuhr ich diesmal nach Bosnien-Herzegowina und nach Albanien. [weiter]
Zusammen mit weiteren 70 Mitgliedern der Opposition der ehemaligen DDR und der Bürgerrechtsbewegungen von 1989 haben wir einen Unterstützerbrief geschrieben. [weiter]
Ausstellung vom 15. bis 19. Oktober 2007 im Europäischen Parlament in Brüssel (Vernissage Montag, 18.00 Uhr)<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
In der Ausstellung "Zeit und Sinnlichkeit" zeigen sieben Künstler aus <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" />Leipzig eine Auswahl ihrer Arbeiten, neben grafischen Techniken auch Objekte, Skulpturen und Arbeiten in Malerei. [mehr]
In der letzten Augustwoche bin ich gemeinsam mit einer Delegation von grünen Europa-Abgeordneten China gereist. Auf dem dicht gedrängten Programm standen Treffen mit Vertretern der Regierung, des Volkskongresses und der Kommunistischen Partei, wie auch mit Experten von NGOs, Gewerkschaften, aus Wirtschaft und Wissenschaft in Hongkong, Bejing und Shanghai. Schwerpunkte des Besuches waren die Umweltpolitik in dieser schnell wachsenden Volkswirtschaft und die Menschenrechtssituation in China sein. [weiter]
Die Kreisverbände Anhalt-Bitterfeld, Dessau und der Stadtverband Halle hatten gemeinsam zu Teilnahme an der Großdemonstration anlässlich des G8- Gipfels in Rostock am 02. Juni 2007 aufgerufen. Bei der Organisation des Busses konnte ich das Engagement ein wenig unterstützen. Den Erlebnisbericht von Jens Lattke (Kreisverband Anhalt-Bitterfeld) lesen Sie [hier]
Die Grüne Hochschulgruppe Halle organisierte unter meiner Schirmherrschaft am 9. Mai 2007 DEN Europa-Event "Rock l´Europe". Lisa Krausbeck, Sprecherin der GHG Halle, hat einen Bericht über diesen ereignisreichen Tag geschrieben: "Wir hatten den Europatag drei Monate vorbereitet. Am Mittwoch war es so weit, ?Rock l?Europe - die europäische Nacht im Hühnermanhattan? unter der Schirmherrsrschaft von Gisela Kallenbach MdEP und Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados sollte beginnen. Nach dem Aufbau und dem Soundcheck der Band kamen um 17.30 Uhr die ersten Gäste. [weiter]
Am 1. Juni fand um 19.00 Uhr im Theater APOLLO in Görlitz das 1. tschechisch-polnisch-deutsches Gesprächsforum der GRÜNEN aus den drei Ländern in Görlitz statt. Die Hauptsorge der Podiumsteilnehmer gilt der mangelnden politischen Integration der Europäischen Union. Meiner Meinungs nach steht Europa am Scheideweg, die Raketenabwehr ist eine reine Stellvertreterdiskussion. [weiter]
Vom 20. Juli bis 5. August 2007 schickt die Politikfabrik e.V. - die studentische Agentur für politische Kommunikation, Berlin - gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung unter der Schirmherrschaft von Außenminister Dr. Frank- Walter Steinmeier achtzehn Jugendliche zwischen 16 und 28 Jahren nach Bulgarien und Rumänien. Ausgestattet mit Smartphones und Laptops dokumentieren die so genannten eu_checker ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Tour. Bereits am 28.6.07 endet die Bewerbungsfrist. Alles Wichtige für eine Bewerbung als eu-checker [hier]
Bericht von meines Trainess Titus Rebhann: "Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende fanden sich am 29.5 in der Hochschule Stendal ein, um mit der Europaabgeordneten Gisela Kallenbach über die aktuelle Situation Europas zu diskutieren. Aber auch über Zukunftsperspektiven für die europäische Verfassung wurde debattiert und die Meinungen hätten teilweise unterschiedlicher nicht sein können. [weiter]
Gisela Kallenbach und der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" />Leipzig-Travnik, Michael Weichert, besuchten am 30. Mai 2007 gemeinsam die deutsch-bosnische Kunstausstellung "Bilder - Slike", welche vom 22. Mai und dem 20. Juli 2007 im Foyer des Regierungspräsidiums Leipzig präsentiert wird. [weiter]<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
Ich habe im April in Leipzig eine Bürgerkonferenz zu dem Thema "Lokale Partnerschaften in der urbanen Stadtentwicklung" initiiert: Die Ergebnisse dieser Bürgerkonferenz werden auf dieser EU-Bauministerkonferenz übergeben, um eine bürger- und praxisnahe Stadtplanung anzuregen. Gern würde ich Ihre Anregungen und Meinungen erfahren. Informationen finden Sie [hier] und Sie mir: gaestebuch(a)gisela-kallenbach.de
Zwölf Jahre nach der Dayton-Vereinbarung müssen in Bosnien-Herzegovina endlich lokale Politiker die Verantwortung für die gemeinsame Zukunft des Landes übernehmen. In einem am 15. März verabschiedeten Bericht fordert das Europäische Parlament die ernsthafte Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ebenso wie einen Prozess für die Vergangenheitsaufarbeitung zu initiieren. Den gesamten Bericht finden Sie [hier].
15.02.2007: Die Auenwälder bei Plötzkau sind ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, welches massiv durch Holzeinschlag bedroht ist. Ich habe die Europäische Kommission gebeten, zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Den Wortlaut meiner Anfrage finden Sie [hier].
06.02.2007: Das Aktionsprogramm NAIADES soll der Binnenschifffahrt in der Europäischen Union einen einheitlicheren Rahmen geben und zu einer verbesserten Infrastruktur in Europa 2010 beitragen. Ich habe bei der Europäischen Kommission nachgefragt, welche Auswirkungen NAIADES auf die Schiffbarkeit der Elbe haben wird. Mehr Informationen dazu finden Sie [hier].
Die Braunkohle ist ein zu Recht umstrittener Energieträger. Ihre Förderung im offenen Tagebau hat gravierende Auswirkungen auf sensible Ökosysteme. Dennoch plant die Mitteldeutsche Braunkohle AG in Sachsen-Anhalt neue Tagebaue. Vor Ort formiert sich Protest - unterstützt auch von Bündnis 90/Die Grünen. Mehr Informationen [hier]
Die ?European Cities Campaign" wird von Gisela Kallenbach und David Hammerstein organisiert, aber gemeinsam getragen von der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament. 15 Jahre nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 soll die Kampagne soll der Basisbewegung für nachhaltige Stadtentwicklung einen neuen Impuls zu geben. Zugleich soll sie dazu beitragen, dass neue Brücken zwischen Akteuren aus den ?alten" EU-Mitgliedern und den neuen Beitrittsländern gebaut werden. Dabei sollen die Treffen jeweils an den Orten mit ?Best Practice" stattfinden, dabei können die Einladungen beispielsweise von Lokalen Agenda 21-Initiativen, Bürgervereinen oder Umweltverbänden ausgehen.[mehr]
Am Mittwoch, den 4. Oktober 2004 fand das Mini-Hearing zur Waffenrichtlinie im Verbraucherschutz-Ausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel statt. Gisela Kallenbach ist Berichterstatterin für diese Richtlinie. Zahlreiche ExpertInnen waren eingeladen, um vor dem Ausschuss zu sprechen. Sie sollten so den Abgeordneten neue Informationen liefern und ihre eigene Sicht auf die Änderung der Waffenrichtlinie präsentieren. [mehr]
Im Oktober vergangenen Jahres war ich gemeinsam mit VertreterInnen des Entwicklungshilfeministeriums, des Bundestages und anderen Akteuren der Entwicklungshilfe für acht Tage im indischen Bundesstaat Maharashtra um mich vor Ort über Projekte zur Wassergewinnung in Dürregebieten und Armutsbekämpfung zu informieren. Den Reisebericht mit meinen persönlichen Eindrücken aber auch interessanten Informationen zu den Projekten finden Sie [hier].
Freiwilliges Engagement und Ehrenamt sind wichtige Komponenten für das Funktionieren einer Gesellschaft. Hätten wir nicht die vielen Menschen unter uns, die uneigennützig ihre Erfahrung oder ihre Empathie zu Verfügung stellten, wäre die Europäische Union um einiges ärmer. In verschieden Bereichen wie Altenpflege, Jugendarbeit oder Umweltschutz leisten Freiwillige einen unersetzlichen Beitrag. [mehr]
Zusammen mit acht Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen aus der Tschechischen Republik, Spanien, Italien und Deutschland startete Gisela Kallenbach die "european city campaign", die das Ziel hat, neue Impulse für mehr Bürgerbeteiligung und eine nachhaltige Entwicklung in europäischen Städten zu initiieren [mehr].
Ein Gruppe aus Mitteldeutschland besuchte mich Anfang Februar im Europäischen Parlament in Brüssel. Thematischer Schwerpunkt der Reise war die neue Haushaltsperiode der Europäischen Union, Kommissionsmitarbeiter standen den Interessierten Rede und Antwort. Auch der Besuch des Plenums in Brüssel war Teil der Reise. [mehr]