Pressemitteilungen

Verschiebebahnhof für 32 Mio Euro

26.4.: Seit 2008 ist der Frachtumschlagbahnhof am Flughafen Leipzig fertig gebaut - aber ohne Nutzung. Ein Millionengrab?

26.04.13 14:47

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Am Tag gegen Lärm unterwegs in Sachsen

24.4.: Gisela Kallenbach demonstriert mit Bürgern gegen Lärm in Markranstädt und an der A14 bei Mutzschen

23.04.13 09:52

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Tag gegen Lärm: „Nachtschlaf ist ein Grundrecht“

23.4.: Grüner Antrag fordert generelles Nachtflugverbot für Passagier-, Fracht- und Militärflugzeuge in Sachsen

23.04.13 09:45

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Stimmt jetzt über Sachsens schlimmste schwarz-gelbe Baustellen ab

Gisela Kallenbach begrüßt die Möglichkeit, über besonders dringliche schwarz-gelbe Baustellen in Sachsen abstimmen zu können. Claudia Maicher, Landesvorsitzende der Grünen Sachsen, stellt die Idee und die dazugehörige Website im Folgenden kurz vor. 

"Unter www.sachsens-baustellen.de kann jetzt jeder darüber abstimmen, auf welchen politischen Baustellen, die Schwarz-Gelb seit Jahren hinterlässt, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen zuerst anpacken sollen."

Für Claudia Maicher ist klar, dass bei CDU und FDP die Luft raus ist, sie verwechselten Auf- und Abbau:

"Heraus kommen der Generalverdacht und die Handyüberwachung friedlicher Demonstranten, der Stellenabbau im Lehrerbereich, inklusive steigendem Unterrichtsausfalls und die Eröffnung von riesigen Tiermastanlagen, anstatt der Förderung von regional wertschöpfender Landwirtschaft. Statt bei Bildung, Kitaausbau, Bahnverkehr oder dem Kampf gegen Nazis anzupacken, stehen CDU und FDP da und stecken die Hände in die Taschen. Schwarz-Gelb regiert nach dem Prinzip Hoffnung. Das grenzt an Arbeitsverweigerung. Sachsen leidet gleich doppelt unter der CDU/FDP-Ideenlosigkeit. Wir GRÜNE haben die politischen Konzepte, diese Baustellen zu schließen und sind gespannt was die Menschen an Schwarz-Gelb in Sachsen am meisten nervt", ist Maicher an der Meinung der Nutzerinnen und Nutzer interessiert.

Auf der Internetseite können besonders problematische politische Themen in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit sortiert werden. So können die Nutzer deutlich machen, wo sie die meisten Probleme sehen.

Maicher erklärt die GRÜNE Bauplanung: "Wir machen uns auf, Sachsens schwarz-gelbe Baustellen in zwei Bauabschnitten zu beackern: Los gehts zur Bundestagswahl am 22. September, wenn jede Stimme für GRÜN zählt. Wenige Monate später soll die schwarze-gelbe Baubrigade bei der Landtagswahl abgelöst werden."

Bis dahin könne jeder auf www.sachsens-baustellen.de entscheiden, wo GRÜNE nach dem Regierungswechsel zuerst anpacken sollen. Und noch mehr: Da die Zahl der schwarz-gelben Baustellen unendlich ist, besteht die Möglichkeit, weitere offene Baustellen zu melden.

 

07.05.2013

Mode mit gutem Gewissen - Aktion des Avaaz-Netzwerkes unterstützen

Liebe Freundinnen und Freunde, 

 
Hunderte von Frauen aus Bangladesch sind verbrannt oder zu Tode erdrückt worden,während sie *unsere* Kleidung hergestellt haben! In wenigen Tagen könnten große Modefirmen eine Vereinbarung unterzeichnen, die entweder einem starken Sicherheitskodex oder einer schwachen PR-Masche gleichen könnte. Wenn 1 Million von uns die Geschäftsführer von H&M und GAP dazu bringen können, jetzt eine lebensrettende Vereinbarung zu unterstützen, wird der Rest nachziehen: 

wir haben alle die fürchterlichen Bilder von hunderten unschuldigen Frauen gesehen, die in Fabriken zu Tode verbrannt oder erdrückt wurden, während sie unsere Kleidung herstellten. In den kommenden Tagen können wir Unternehmen dazu bringen, solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern. 

Viele große Modefirmen beziehen ihre Kleidung aus Fabriken in Bangladesch.Zwei Hersteller, darunter Calvin Klein, haben eine sehr strenge Vereinbarung für Gebäude- und Brandsicherheit unterzeichnet. Doch andere, allen voran Wal-Mart, haben versucht sich vor einer solchen Vereinbarung zu drücken, indem sie eine schwache Alternative geschaffen haben, die eine reine PR-Masche war. Doch infolge des jüngsten Unglücks wurden Krisensitzungen abgehalten und es ist massiver Druck entstanden, damit Unternehmen die strenge, möglicherweise lebensrettende, Vereinbarung unterzeichnen. 

Die Verhandlungen enden in wenigen Tagen. H&M und GAP könnten am ehesten dazu gebracht werden, ein starke Vereinbarung zu unterzeichnen. Und das können wir am besten erreichen, indem wir ihre Geschäftsführer ins Visier nehmen. Wenn 1 Million von uns sich direkt an sie wenden, in Form einer Petition, auf ihren Facebook-Seiten, über Twitter und in Anzeigen, dann erfährt ihr gesamter Bekanntenkreis davon. Schnell werden sie merken, dass ihr Ruf und der ihres Unternehmens auf dem Spiel steht. Unterzeichnen Sie jetzt, damit die Orte an denen Menschen *unsere* Kleidung herstellen, sicher werden und leiten Sie diese E-Mail dann weiter: 

www.avaaz.org/de/crushed_to_make_our_clothes_loc/ 

Der jüngste, tragische Einsturz ist Teil eines Musters: In den letzten Jahren haben Brände und andere Katastrophen Tausende von Menschenleben gefordert und viele so schwer verletzt, dass sie jetzt arbeitsunfähig sind. Die Regierung von Bangladesch drückt bei solch trostlosen Arbeitsbedingungen gerne mal ein Auge zu, damit Zulieferer Kleidungsstücke so günstig und schnell herstellen können, wie es globale Mode-Giganten erwarten. Die großen Marken sagen, sie würden dies überprüfen, doch die Arbeiter erwidern, dass man den eigenen Prüfungen der Unternehmen nicht trauen kann. 

Die von Arbeitern unterstützte Sicherheitsvereinbarung fordert unabhängige Kontrollen, öffentliche Berichte über die Bedingungen der Zulieferbetriebe, sowie obligatorische Reparaturarbeiten. Sie ist sogar bei Gerichtshöfen in den Heimatländern der Firmen durchsetzbar! Ausführliche Informationen darüber, welche Unternehmen von der Fabrik bezogen haben, die vor wenigen Woche eingestürzt ist, gibt es bisher nicht und es gibt auch keine Beweise dafür, dass H&M und GAP dort bezogen haben. Doch es sind bereits Arbeiter in anderen Zulieferbetrieben von H&M und GAP in Bangladesch gestorben und sie jetzt in Boot zu holen, würde andere Unternehmen unter enormen Druck setzen, es ihnen gleichzutun. 

Die Unternehmen entscheiden sich in diesem Augenblick. Lassen Sie uns gemeinsam die Geschäftsführer von H&M und GAP auffordern, eine führende Rolle in der Industrie einzunehmen, indem Sie den Sicherheitsplan unterschreiben.Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie diese E-Mail weiter -- sobald wir 1 Million erreicht haben, konfrontieren wir Sie mit Anzeigen, die sie nicht übersehen können: 

www.avaaz.org/de/crushed_to_make_our_clothes_loc/ 

Immer wieder haben wir gemeinsam gegen die Gier von Unternehmen und für die Einhaltung der Menschenrechte gekämpft. Letztes Jahr haben wir 100 indischen Arbeitern geholfen, sicher nach Hause zurückzukehren, als ein Unternehmen aus Bahrain sich geweigert hat, sie gehen zu lassen. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam etwas gegen die tödliche Abwärtsspirale in Sachen Fabriksicherheit unternehmen. 

Mit Hoffnung und Entschlossenheit, 

Jamie, Jeremy, Alex, Ari, Diego, Marie, Mia, Ricken und das Avaaz-Team 

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von unseren Mitgliedern gestartet. Starten Sie heute ihre eigene zu einem lokalen, nationalen oder weltweiten Thema: www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/ 

WEITERE INFORMATIONEN: 

Größter Inudstrieunfall Bangladeschs: Der hohe Preis der gefährlichen Billigkleidung (Focus)
www.focus.de/panorama/videos/groesster-industrieunfall-bangladeschs-der-hohe-preis-der-gefaehrlichen-billigkleidung_vid_37058.html 

Clean Clothes fordert konkrete Abkommen der Textilindustrie (Deutschlandfunk)
www.dradio.de/dlf/sendungen/wirtschaftundgesellschaft/2086480/ 

Den Brand das nächste Mal verhindern (The Economist - Englisch)
www.economist.com/news/business/21577078-after-dhaka-factory-collapse-foreign-clothing-firms-are-under-pressure-improve-working 

Textilfirmen wollen Einsturzopfer entschädigen (FAZ)
www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/bangladesch-textilfirmen-wollen-einsturzopfer-entschaedigen-12167869.html 

H&M, Nike, die EU: Sorge um Bangladesch (Wirtschaftsblatt)
wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/international/1396492/HM-Nike-die-EU_Sorge-um-Bangladesch 

Einsturz erneuert die Forderung nach Sicherheitsvereinbarung (Wall Street Journal - Englisch)
blogs.wsj.com/indiarealtime/2013/04/25/bangladesh-deaths-renew-calls-for-safety-agreement/


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30.04.2013

Ausschreibung Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, 

der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN ist wieder ausgeschrieben. Bis zum 15. August 2013 können Anträge in den Kategorien
* Initiativen
* Unternehmen
* Kommunen
* Jugend und
* Internationale Partnerschaften
für bereits geleistetes Engagement für eine nachhaltige Entwicklung gestellt werden. 
Daneben gibt es den Preis in der Kategorie Zeitzeichen-Ideen für neue Projekte.


Ausführlichere Informationen sowie die Antragsformulare finden Sie auf der Internetseite:http://www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen/de/zeitzeichen.asp

Zum Flyer

 

15.01.2013

Wasser soll EU-weit privatisiert werden - Jetzt dagegen unterzeichnen!

Liebe Freundinnen und Freunde,


die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechtefreigeben. Monitor hat darüber am 13.12. eine Sendung ausgestrahlt (Link unten): Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will.
Wenn ihr wie ich gegen diese Privatisierung seid, dann unterschreibt bitte auf dem u.a. Link unten.
Bis Mitte Januar müssen 1 Million Unterschriften eingesammelt sein, um das Vorhaben zu stoppen.

Es geht darum, dass die EU-Zuständigen den Markt öffnen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders gehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Grosskonzerne kontrollieren, wenn's drauf ankommt. Bis Mitte Januar werden 1.000.000 Stimmen benötigt, damit die EU sich hierzu erklären muss.



Link zum Artikel:
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5


Link zur Unterschriftenaktion:
www.right2water.eu/de

 

17.12.2012

Solidarität im Winter

In den letzten Wochen haben das Roma Center Göttingen mehrere Not-Anrufe erreicht von abgeschobenen Roma.

Man sagt uns der Winter sei kalt und besonders fehle es an Holz zum Heizen. Das Holz um über einen Winter zu kommen kostet etwa 300€. Holz ist teuer im Kosovo. In vielen Haushalten ist der Holzofen Heizung, Kochgelegenheit und Warmwasserbereitung in einem. Fehlt es an Holz drohen die schlichten Lebensverhältnisse lebensbedrohlich zu werden.

Wir möchten euch daher aufrufen mit uns einige Familien mit einem Winterzuschuss zu unterstützen.

Unsere Solidarität mit den Familien ist gefordert, denn die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass versprochene Hilfsmaßnahmen der konsovarischen Regierung nicht, verspätet oder in zu geringem Umfang bei den Bedürftigen ankommen. Bei der im Kosovo stark verbreiteten Korruption ist zu befürchten, dass besonders die Menschen, die diese Leistungen am dringendsten brauchen, keinen oder am wenigsten Zugang bekommen.

Abschiebungen von Roma gehen indes weiter. So gut wie jeden Monat gibt es Abschiebungen nach Serbien und Kosovo. Dadurch könnte sich die Lage noch verschärfen.

Spenden können auf das folgende Konto überwiesen werden:

Roma Center 

Sparkasse Göttingen

K-Nr. 170 399

BLZ 260 500 01

Verwendungszweck: Winter

www.alle-bleiben.info/news/info-news112.htm

88 Tonnen gefährlicher Müll verschwunden

Dresden. 88 Tonnen gefährlicher magnesiumhaltiger Filterstäube sind bei der Abfallfirma ETU in Altbernsdorf (Lkr. Görlitz) verschwunden. Das mussten laut Bericht der Sächsischen Zeitung, Ausgabe Görlitz (30.8.2012, siehe unten) Mitarbeiter des Landratsamtes gestern Morgen feststellen. 

Das Nachrichtenmagazin EXAKT des MDR berichtet aktuell dazu: 

www.mdr.de/exakt/giftmuell106.html

Die Firma hatte weder, wie gesetzlich vorgesehen, den Abtransport sieben Tagen zuvor den Behörden angezeigt, noch war sie bereit den Behörden auf Nachfrage Angaben zum Verbleib des Abfalls zu machen. Dazu erklärte Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

"Ich fordere die Behörden auf, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die für die illegale Verbringung von 88 Tonnen hochgefährlichen Abfalls verantwortlich sind. Umweltminister Frank Kupfer (CDU) hat für den jahrelangen Kuschelkurs seiner Abfallbehörden gegenüber der ETU jetzt die Quittung bekommen. Dass nach Ankündigung der Ersatzvornahme die 430 Fässer mit gefährlichen Filterstäuben ins Unbekannte verschwinden können, ist ein Unding."

"Wenn eine Firma in solchem Maße geltendes Recht bricht, muss ihr die Betriebsgenehmigung entzogen werden. Die ETU unterhält weitere Deponien, wie z.B. in Kodersdorf (Lkr. Görlitz). Diese müssen sofort unter die Lupe genommen werden. Alles andere ist unverantwortlich gegenüber den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern."

"Anstatt sich über die parlamentarische Kontrolle der GRÜNEN-Oppositionsfraktion aufzuregen, hätte Minister Kupfer seiner Aufsichtspflicht nachkommen sollen. Es ist die Aufgabe der ihm unterstellten Behörden, für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen."

Hintergrund:

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Aufgrund der Aktivitäten der Bürgerinitiative "KEIN Giftmüll auf dem Eigen!" und mehrerer Kleiner Anfragen der umweltpolitischen Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Gisela Kallenbach wurde gerichtlich festgestellt, dass die ETU in Bernstadt seit über drei Jahren mehr als 88 Tonnen magnesiumhaltige Filterstäube unsachgemäß gelagert hat und entfernen muss. Nach Ankündigen der Ersatzvornahme waren die Abfälle über Nacht vom Grundstück verschwunden.

Vor wenigen Tagen hatte sich Minister Kupfer gegenüber Medien beklagt, dass die Abgeordnete Gisela Kallenbach zu viele Kleine Anfragen zur Problematik der ETU stellen würde.

Europäische Förderpolitik - jetzt ist Beteiligung gefragt

© Iosif Szasz-Fabian - Fotolia.com

Im Herbst 2012, so wird allgemein erwartet, wird die sächsische Staatsregierung den Entwurf des Operationellen Programms für die Förderperiode 2014-2020 erstellt haben. In diesem Herbst beginnt die Phase der Beteiligung – die Kommunale Ebene ist hier stärker denn je gefordert!

Die Verordnungsentwürfe liegen seit Oktober 2011 vor. Strittige Eckpunkte der künftigen Regionalpolitik wurden am 12. Juli im Ausschuss des Europäischen Parlaments abgestimmt, u. a.:

Die drei Regierungsbezirke Sachsens werden als Übergangsregionen weiter gefördert. Ab 2014 wird es drei Regionen-Kategorien geben – weniger und stärker entwickelte Regionen sowie Übergangregionen. Es wird ein „erweitertes Sicherheitsnetz“ befürwortet. Das heißt: Die künftige Fördersumme ist begrenzt auf zwei Drittel der aktuellen Förderung, wird aber nicht nur den Regionen Dresden und Chemnitz zustehen, sondern auch der Region Leipzig als jetziger phasing-out-Region. Auch bei der Kofinanzierung sollen Phasing-out- und Konvergenzregionen künftig gleich behandelt werden.

Die Fördermittel sollen stärker als bisher auf wenige Themenfelder konzentriert werden (F&E, KMU-Förderung, CO2-Senkung)

25% der Fördermittel sollen im ESF eingesetzt werden, konzentriert auf soziale Integration und Armutsbekämpfung - wobei sich eine feste Quote für die Armutsbekämpfung nicht durchgesetzt hat.

Die Stadtentwicklung soll mindestens mit 5% der Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung ausgestattet werden.  Kommunale Gebietskörperschaften können direkt Fördermittelempfänger werden. Das öffnete die Tür für die Einführung von Regionalbudgets – eine Forderung, die Kommunen jetzt stellen sollten.

Bei der Erstellung der Operationellen Programme sollen alle relevanten Partner frühzeitig und kontinuierlich einbezogen werden. Die Kommunen sollen bei der Beteiligung unter allen anderen Partnern (Wirtschafts- und Sozialpartnern, Umweltverbände, Kirchen) eine privilegierte Rolle haben. Es liegt nun an der kommunalen Ebene, diese Beteiligung gegenüber der sächsischen Staatsregierung einzufordern.

Meine Bitte: Kommunalos müssen die nun anstehende Phase der Programmplanung nutzen und ihre Verwaltung auffordern, sich gegenüber der Staatsregierung als Partner auf Augenhöhe zu positionieren, alle Möglichkeiten der Mitwirkung zu nutzen, eigene Vorstellungen und Ziele für die nächste Förderperiode zu entwickeln.

Mein Angebot: Hilfe beim Zugang zu allen relevanten Dokumenten, Beratung bei der Orientierung im Themenfeld, auf Anfrage auch Veranstaltungen vor Ort mit Akteuren aus der lokalen/regionalen Förderlandschaft

Die letzten Anträgen der Fraktion zum Thema Europa 

5/7509 Zukunft der Europäischen Fonds in Sachsen nach 2014

5/8979 Einsatz europäischer Fördermittel in Sachsen 2014-2020

5/9182 Grenzübergreifende Territoriale Zusammenarbeit

5/9267 Baukulturelles Erbe als Förderschwerpunkt aufnehmen..

Zwei weitere sind in der Pipeline: Zur Verwaltungsvereinfachung und zum Europäischen Verbund Territorialer Zusammenarbeit. 

Jetzt unterzeichnen - Europäische Bürgerinitiative für "Wasser als Menschenrecht"

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Bereits seit dem 10. Mai können alle EU-Bürgerinnen und EU-Bürger die Europäische Bürgerinitiative "Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!" unterzeichnen.

Die Bürgerinitiative fordert die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlages auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt.

Zu weiteren Informationen geht es hier entlang.

Wer direkt unterzeichnen möchte, findet die Seite zur Bürgerinitiative unter diesem Link.

Sachsens "Tornadoerlass" - langsam mahlen die Mühlen der Justiz

Im Juli 2011 hatte der Leipziger Ökolöwe gegen den Tornado-Erlass beim Sächsischen Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Man fragt sich zurecht: Gibt es etwas Neues?

Seit dem Sommer schweigen die Sägen. Auch das langsame Mahlen der sächsischen Justizmühle hat bisher wenige Geräusche, sondern lediglich einen Austausch von Erwiderungen hervorgebracht: Der Beklagte (hier also der Freistaat) erwiderte die Klage, daraufhin erwiderte der Kläger die Erwiderung des Beklagten. Wann verhandelt wird, ist nach Auskunft von Rechtsanwalt Wolfram Günther offen, ein Termin sei nicht bekannt. 

Die Leipziger Journalistin Annegret Faber hat dem nach wie vor spannenden Thema einen Hörfunkbeitrag gewidmet, der im Februar 2012 bei mdr figaro gesendet wurde. Wir danken freundlichst, diesen Beitrag hier zur Verfügung stellen zu dürfen.

Link zum MP3-File.

Alte Handys gehören nicht in den Müll

Foto: Niko Korte / Pixelio

Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Eine nachhaltige Lebensweise bleibt dabei oft auf der Strecke. Handys sind dafür das beste Beispiel, besitzt mittlerweile doch jeder Deutsche im Schnitt 1,3 Geräte.

Gleichzeitig nimmt die durchschnittliche ‚Lebensdauer’ von Handys oder Smartphones auf Grund neuer technischer Entwicklungen rapide ab. Mir ist es wichtig, dass der anfallende Elektronikschrott sachgerecht entsorgt wird und nicht in den Schubläden der Haushalte verstaubt oder im Hausmüll landet.

Denn Handys sind, falsch entsorgt, eine Gefahr für die Gesundheit und unsere Umwelt. Sie enthalten zudem zahlreiche wertvolle Rohstoffe, die es unbedingt in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen gilt.

Es sind Zinn, Blei, Kobalt, Aluminium, Wolfram, Gold, Palladium, Mangan, Lithium-verbindungen, Chromoxid, Beryllium, Phosphor, Molybdän und viele andere. 

Ich begrüße die Aktion der Deutschen Umwelthilfe „Alte Handys sind zu schade für den Müll – machen sie mit“, denn sie trägt zu einem nachhaltigeren Ressourceneinsatz und einer Verringerung der Umweltbelastung bei.

Im Regionalbüro in der Hohen Straße können Sie Ihre alten Geräte abgeben. Dort werden sie gesammelt und kostenfrei an die Deutsche Umwelthilfe zurück gesandt. In der Zeit von Mo-Fr von 10-16 Uhr ist das Büro in der Regel besetzt. 

Danke für Ihre Unterstützung!