Pressemitteilungen

Gespaltenes Verhältnis zum Artenschutz

6.2.: Bedrohte Arten wie die Schwarzpappel, hätte Minister Kupfer auch einfacher retten können: mit dem Verzicht auf die radikale Beschneidung des...

07.02.12 12:39

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Wenn Kommission Wettbewerb beeinträchtigt sieht, will sie Nachtflugverbote aussetzen

3.2.: Anstatt jedem EU-Bürger ein Mindestmaß an Lärmschutz zu garantieren, macht sich Kommission zum Sprachrohr der hoch subentionierten...

03.02.12 13:03

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Sachsen stellt Weichen für den Elbe-Ausbau

2.2.: In Zeiten klimabedingt zunehmender Niedrigwasserstände im Sommer sind 345 Tage Schiffbarkeit der Elbe ohne Ausbau illusorisch...

02.02.12 10:50

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"Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen"

Foto: Andreas K. Richter

Am Donnerstag, 9.2. um 19 Uhr findet in der Außenstelle der BStU (Dittrichring 24) eine Filmaufführung und ein Zeitzeugengespräch mit Freya Klier statt. 

In ihrem Dokumentarfilm schildern die Regisseure Freya Klier und Andreas Kuno Richter dramatische Fluchtversuche von DDR-Bürgern über die bulgarische Grenze. 

Der Dokumentarfilm richtet den Blick auf ein Land in dem die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur noch kaum begonnen hat und auf die Schicksale jener, die aus der DDR über Bulgarien in die Freiheit fliehen wollten. 

Der Dokumentarfilm ist eine Co-Produktion von Provobis Film und RTL, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2011. 

Im Podium des Zeitzeugengesprächs: 

Freya Klier, Regisseurin und Bürgerrechtlerin
Gisela Kallenbach, Mitglied des Europ. Parlaments 2004-2009, B90/Grüne
Thomas Stellmann, geb. Müller; Zeitzeuge und ein Protagonist des Films 

Moderator: Prof. Dr. Stefan Troebst, Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Uni Leipzig

Mitveranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung 
Wilhelm-Külz-Stiftung Sachsen
Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig 

Flyer der Veranstaltung

Nein zum Atomprogramm in Polen - JETZT AKTIV WERDEN!

Der GRÜNE Landesvorstand fordert die Bürgerinnen und Bürger und die sächsische Staatsregierung zu Protest gegen die Atompläne im Nachbarland Polen auf. Deren Atomprogramm enthält schwere Fehler, wie jetzt auch ein von ostdeutschen grünen Landtagsfraktionen in Auftrag gegebenes Gutachten belegt. Deine Hilfe ist gefragt!

Jeder von uns kann den Druck auf das polnische Wirtschaftsministerium erhöhen. Fülle einen Musterbrief aus und schicke ihn an die polnische Wirtschaftsministerin Hannah Trojanowska. Oder schreibe Deinen ganz persönlichen Einwand. Innerhalb der grenzüberschreitenden «Strategischen Umweltprüfung» kann Jede und Jeder bis zum 04. Januar 2012 zu den Plänen Polens direkt Stellung nehmen.

Den Link zum Musterbrief und weitere Informationen findest Du unter:http://www.gruene-sachsen.de/atomkraft-in-polen

Das polnische Wirtschaftsministerium spielt die realen Gefahren der Kernenergie herunter mit Aussagen, wie "schwerwiegende Havarien passieren einmal pro 1 Million Jahre". Tschernobyl und Fukushima beweisen aber ganz klar das Gegenteil. Außerdem werden die Anforderung an die Strategische Umweltprüfung von Alternativen zum Atomprogramm und EU-Vorgaben nicht erfüllt.

Auch die sächsische Staatsregierung muss umgehend gegenüber der polnischen Regierung die Verfahrensfehler deutlich machen und ein Beschwerdeverfahren bei der EU-Kommission anstreben! Die aktuell empfohlenen Standorte sind nur wenige hundert Kilometer von Dresden entfernt: Warta-Klempicz (310 km), Kopan (480 km), Nowe Miasto (560 km) und Zarnowiec (580 km). Uns als Nachbarn darf und kann das Handeln der polnischen Regierung nicht egal sein!

Gisela Kallenbach

Straßenbau-Moratorium - jetzt Petition unterzeichnen!

Button Petition Straßenbaumoratorium

Am 8.11. wurde eine Online-Petition an den Bundestag freigeschaltet, die im Rahmen der 3-Länder-LAG Verkehr entstanden ist und von Wolfram Günther (KV Leipzig) erstunterzeichnet wurde. Ziel ist angesichts der demographischen Situation eine Umwidmung der Mittel für das Straßennetz in den Unterhalt und nicht in zukünftig unbezahlbare Straßenneubauten auf Bundesebene zu erreichen. Mit der Petition wird der sofortige Stopp aller laufenden Straßenneubauprojekte und deren kritische Überprüfung gefordert. Mit dem eingesparten Geld sollen kaputte Straßen und Brücken saniert werden.

Die „Petition 20526“ für ein sofortiges Straßenbaumoratorium ist nun freigeschaltet und kann auf der E-Petitionsseite des Deutschen Bundestags noch bis zum 20. Dezember 2011 online unterzeichnet werden.

Ich bitte Euch / Sie, dieses Anliegen JETZT zu unterstützen! 

Gisela Kallenbach
Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Sächsischen Landtag 

Angebliche Gefahr für Leib und Leben – tausende Bäume umsonst gefällt?

Seit Februar 2011 wurden, vorgeblich aus Gründen des Hochwasserschutzes, im Leipziger Auenwald über zehn Hektar Wald entlang von Deichanlagen gefällt. Der Ökolöwe und die Grünen riefen zum Protest. Tausende Bürger leisteten eine Unterschrift, einige Hundert nahmen an Protestaktionen teil. Fünfundsiebzig von ihnen kamen am Montag, 7. November 2011 zur Diskussion der Grünen Landtagsfraktion in das Leipziger Ring-Café.

Im Podium rangen die Abgeordnete Gisela Kallenbach und Nico Singer als Geschäftsführer des Ökolöwen darum, dem zuständigen Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport Heiko Rosenthal, ein paar plausible Erklärungen zu entlocken.

Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) war eingeladen, hat allerdings in ihrem zuständigen Umweltministerium so viel „Rückendeckung“ dass dessen Vertreter die Teilnahme nicht zugemutet wurde. Offizielle Begründung des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft: In einem laufenden Verfahren trete man nicht öffentlich auf. Gemeint ist die anhängige Klage des Ökolöwen gegen den „Tornado-Erlass“.

„Eine Frechheit“, empört sich Gisela Kallenbach. „Die LTV muss doch irgendwann öffentlich erklären, was weiter geplant ist. Gerodet wird offenbar nicht weiter. Aber wie wird das Hochwasserkonzept verändert? Werden wichtige und richtige Maßnahmen des Hochwasserkonzepts endlich forciert umgesetzt? Es gab bisher keine einzige öffentliche Veranstaltung, weder von der Stadt noch von der LTV um die Bürger zu informieren. Das ist eine schwache Leistung von einer ‚bürgerfreundlichen Kommune’, die die Leipziger Verwaltung so gern wäre.“

Bis heute werden die Naturschutzverbände, die einen Rechtsanspruch auf Beteiligung haben, nicht einbezogen. Ein Genehmigungsverfahren ist nicht eröffnet. Niemand weiß, ob es eins geben wird. "Ein Termin mit der LTV Ende November weckt Hoffnung, aber ein juristisches Verfahren ist das noch lange nicht", so Nico Singer.

Rosenthals eigene Ansprüche an Beteiligung scheinen denkbar gering. Anders ist nicht erklärbar, dass eine einmalige frontale Belehrung der Verbände  im Februar 2011 durch einen Vertreter des Sächsischen Umweltministeriums zur Abholzung auf den Deichen als Beteiligung versteht. Er verzeichnete als Leistung zahlreiche Presseveröffentlichungen – und glaubt, das sei ein Dialog mit dem Bürger. Er sollte es inzwischen besser wissen.

Auf viel Verständnis konnte Rosenthal nicht hoffen, die Stimmung gehörte klar dem „grünen Block“. Beifall für seine Worte erntete Nico Singer: „Die Abholzungen waren eine ökologische Katastrophe für den Auenwald. Schlimmer noch ist, dass die Verwaltung erschreckend wenig dafür getan hat, diese Rodungen zu verhindern.“

Der Dreh- und Angelpunkt des Abends war die Frage, ob es die behauptete Gefahr für Leib und Leben überhaupt belegt ist, die zur Begründung der Abholzung herhalten musste. Die Standfestigkeit der Deiche sei gefährdet, deshalb müssten die Bäume weg, so lautete das Argument der LTV. Problem: die gefährdeten Deiche hatten keine Schutzfunktion. Objekte wie das Gestüt Schlobachs Hof haben einen Anspruch auf Schutz, trotz Lage im Überschwemmungsgebiet – aber eben nur für das Objekt selbst – nicht für das gesamte Gebiet.

Bürgermeister Rosenthal sieht sich zu Unrecht unter „Anklage“, er habe sich rechtlich abgesichert. Ob es klug war, den Argumenten der Landesdirektion zur naturschutzfachlichen Befreiung zu folgen und damit vor der LTV „einzuknicken“, mögen Historiker entscheiden. Dass erst 2011 überhaupt in Sicht ist, das Hochwasserschutzkonzept zu überarbeiten (immerhin liegt dazu ein Antrag der Ratsfraktionen vor), ist wahrhaft riskant – denn solange hatte die LTV quasi freie Hand und hat sie bis heute. Sie pickt sich die Maßnahmen heraus, die ihrer Philosophie von Hochwasserschutz am besten entsprechen.

 Auch den Zweifeln an der Kompetenz seiner Ämter tritt er tapfer entgegen, erntet allerdings Proteste von jenen, die sich mit Verve mit den Verantwortlichen in Umweltamt auseinandergesetzt haben. „Ich habe von jedem eine andere Auskunft bekommen. Mein Eindruck ist, dass es nur um das Abrufen von Mitteln ging. Alle anderen Gründe für die durchgeführten Maßnahmen bleiben widersprüchlich und nicht nachvollziehbar“, ärgert sich ein Marathonläufer aus Lützschena, der den kahlen Damm seither zum Laufen meidet.

 Rosenthals Werbung dafür, die jetzt folgenden Reparaturen als eine große Chance für den Naturschutz zu sehen, folgt Kopfschütteln im Saale. Ein (im übrigen mit langem Vorlauf geplantes und vom Bund gefördertes) Wiedervernässungsprojekt in der Luppenaue soll nun der große Hoffnungsträger sein. 20 Hektar Wald, eventuell mehr, sind aufzuforsten. Ob diese Vorhaben genehmigungsfähig sind, wird  noch zu entscheiden sein. Gewiss werden die Umweltverbände sich die Pläne genau ansehen – seit fast einem Jahr warten sie genau darauf.

Angelika Kell

 

 

Alte Handys gehören nicht in den Müll

Foto: Niko Korte / Pixelio

Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Eine nachhaltige Lebensweise bleibt dabei oft auf der Strecke. Handys sind dafür das beste Beispiel, besitzt mittlerweile doch jeder Deutsche im Schnitt 1,3 Geräte.

Gleichzeitig nimmt die durchschnittliche ‚Lebensdauer’ von Handys oder Smartphones auf Grund neuer technischer Entwicklungen rapide ab. Mir ist es wichtig, dass der anfallende Elektronikschrott sachgerecht entsorgt wird und nicht in den Schubläden der Haushalte verstaubt oder im Hausmüll landet.

Denn Handys sind, falsch entsorgt, eine Gefahr für die Gesundheit und unsere Umwelt. Sie enthalten zudem zahlreiche wertvolle Rohstoffe, die es unbedingt in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen gilt.

Es sind Zinn, Blei, Kobalt, Aluminium, Wolfram, Gold, Palladium, Mangan, Lithium-verbindungen, Chromoxid, Beryllium, Phosphor, Molybdän und viele andere. 

Ich begrüße die Aktion der Deutschen Umwelthilfe „Alte Handys sind zu schade für den Müll – machen sie mit“, denn sie trägt zu einem nachhaltigeren Ressourceneinsatz und einer Verringerung der Umweltbelastung bei.

Im Regionalbüro in der Hohen Straße können Sie Ihre alten Geräte abgeben. Dort werden sie gesammelt und kostenfrei an die Deutsche Umwelthilfe zurück gesandt. In der Zeit von Mo-Fr von 10-16 Uhr ist das Büro in der Regel besetzt. 

Danke für Ihre Unterstützung!

Der Auenwald braucht Wasser - Keine Kettensägen

Am Samstag riefen der Ökolöwe und der Grüne Stadtverband zu einer gemeinsamen Protestkundgebung gegen die großflächigen Deichrodungen im Leipziger Auwald auf.

Insgesamt folgten rund 200 Leipziger BürgerInnen dem Aufruf und versammelten sich, mit Spruchbändern und lautstarker musikalischer Untermalung, am frühen Nachmittag auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin Park, um ihren Unmut über das Vorgehen der Landestalsperrenverwaltung (LTV) um Axel Bobbe in den letzten Monaten Gehör zu verschaffen.

Berichte der lokalen Medien:

LVZ:" Rund 200 Leiziger protestieren auf und an der Sachsenbrücke gegen
             Deichrodungen"

L-IZ: "Kampf für de Leipziger Auwald: 'Umweltzerstörungsminister' soll
             Rodungen stoppen"

Hintergrund:

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Nach Jahrzehnten kam es diesen Winter zu einem starken Hochwasser in Leipzig. Die Lokalnachrichten waren voll von einseitigen Meldungen über die Lage. Das Hochwasser war so stark, dass Mitte Januar ein alter Deichabschnitt im nördlichen Auwald absank. Dass dieser Abschnitt zum Problem werden konnte, war allen zuständigen Behörden lange bekannt. Doch erst jetzt sah sich die Landestalsperrenverwaltung (LTV) zum Handeln gezwungen, sägte sich den Weg zum Deich frei.

Die Gefahr zog an der Stadt vorüber, es kamen kein weiteres Hochwasser und keine Überschwemmungen. Die eigentliche Katastrophe trat dennoch ein: Die LTV wütete nun mit blindem Aktionismus auf 11 Kilometern der Leipziger Deiche und auf weiteren 10 km entlang der Luppe, weil sie ein starkes Frühjahrshochwasser befürchtete. Die ersten 5.000 von insgesamt 100.000 Bäumen sind gefällt, um den Tornado-Erlass des Umweltministers fachlich unkorrekt und gesetzeswidrig in die Tat umzusetzen. Das bestehende  Hochwasserschutzkonzept, angefertigt nach dem letzten größeren Hochwasser, wurde seit 2004 weitestgehend ignoriert. Jetzt wird es in falscher Art und Weise umgesetzt – teuer, unökologisch und vor allem unwirksam.

        

 

 

 

 

 

Und was bleibt davon, jetzt im Frühling? Kein Hochwasser, keine Bäume und nur Verwüstung weit und breit. Fast zehn Jahre sind vergangen, in denen LTV und Stadt Leipzig nichts taten, um zu einem zeitgemäßen Konzept zu kommen. Zehn Jahre, in der wirkungsvolle, wichtige Maßnahmen unterlassen wurden. Fakt ist, selbst neue und höhere Deiche an den gerodeten Bereichen werden Leipzig NICHT vor Überschwemmungen schützen. Darüber hinaus wurden überwiegend Deiche gerodet, von denen laut bestehendem Hochwasserschutzkonzept keine Gefahr für Leib und Leben ausging, die dafür aber wichtige Polderflächen behindern.

Dieser Sachverhalt ist der LTV bekannt! Für den Auenwald ist dieses Vorgehen in doppelter Hinsicht hoch problematisch. Zum einen ist der Auenwald eine natürliche Vegetationsform und entstand auf Arealen die regelmäßigen, periodische Überschwemmungen ausgesetzt waren. Heutzutage sind Auenwälder so stark vernichtet, dass diese strengstens durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind. Der neuerliche Verlust weiterer 15 Hektar ökologisch wertvollster Fläche ist für das Gebiet eine ökologische Katastrophe. Zum anderen schützen die Deiche vor allem den Auenwald vor Wasser. Doch der braucht zum Überleben vor allem periodische Überflutungen!

Normales, alle 5 Jahre auftretendes Hochwasser reicht völlig aus, um das Leipziger Auensystem auf natürliche Art und Weise zu erhalten. Würde der Wald als natürliche Überschwemmungsfläche dienen, könnte er die Stadt und Siedlungen flussabwärts wirksam vor besonderen Hochwassern schützen und hätte gleichzeitig die Chance, als Auenwald zu überleben. Wenn jetzt durch falschen Deichanlagenbau vollendete Tatsachen geschaffen werden, stirbt der Auenwald! Tausende Bürger sind betroffen: Spaziergänger, Naturliebhaber, Kinder und vor allem die Menschen, die in der Nähe von Flüssen und Kanälen leben. Sie alle, uns alle, geht ein sinnvoller, wirkungsvoller und mit Augenmaß betriebener ökologischer Hochwasserschutz an. 

Deshalb fordern wir unter anderem:                 

·         Sofortiger Stopp und Offenlegung aller Planungen zu kommenden Fällungen!

·         Ein ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Hochwasserschutzkonzept!

·         Den Auenwald als natürlichen Polder nutzen und periodische Überschwemmungen zulassen!

·         Ausgleich und Ersatz: Die Pflanzung von mindestens 45 Hektar neuem Auenwald!

·         Ein Bekenntnis der Stadt Leipzig zum umfassenden Schutz des Auenwalds!

Wir unterstützen den Aufruf: Udo Berger, Stadtrat, CDU | Gunter Böhnke, Kabarettist | Dr. Oliver Fanenbruck, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Dr. Ina Gille, Kunsthistorikerin | Prof. Sighard Gille, Künstler | Grüne Jugend Sachsen |Gisela Kallenbach, MdL, Bündnis 90/Die Grünen | Jürgen Kasek, Rechtsanwalt | Dr. Leonhard Kasek, Soziologe | Dr.  Kristina Kasek | Ansgar Maria König, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Monika Lazar, MdB, Bündnis 90/Die Grünen | Wolfram Leuze, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | linXXnet | Rosa Loy, Künstlerin Claudia Maicher, Landesvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen | Juliane Nagel, Stadträtin, Die Linke | Der Vorstand des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e. V. | Neo Rauch, Künstler | Malte Reupert, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Bert Sander, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Ingo Sasama, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Michael Schmidt, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | David Schnell, Künstler | Holger W. Tschense, Bürgermeister a.D. | Norman Volger, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen |Christopher Zenker,Stadtrat, SPD und viele weitere

... www.oekoloewe.de/auwald  und www.facebook.de/oekoloewe 

Der Aufruf als PDF

 

Das SMUL begründet die Notwendigkeit zur Rodung sämtlicher Bäume und Sträucher auf Sachsens Deichen in ihrem Erlass vom August 2010. 

Hier unsere Zusammenfassung auf einer Seite

Beispielbilder für gebrochene Deiche lieferte Sachsens Umweltministerium auf meine Nachfrage. Allerdings ist auf neun von zehn Fotos der gleiche Deich zu sehen, der an der Großen Röder - es handelt sich tatsächlich um Bäume, dei im Mai 2010 von einem Tornado entwurzelt wurden.

Auslegung der Unterlagen Staustufe Decin verlängert bis 28.2.2011

Die Frist der tschechischen Regierung für Stellungnahmen aus Deutschland zur geplanten Staustufe an der Elbe bei Decin wurde bis 28.2.2011 verlängert. 

Bis zu diesem Zeitpunkt können Behörden, Verbände und Bürger Stellungnahmen zu den Umweltauswirkungen der geplanten Staustufe abgeben.

Ursprünglich sollte die Frist bereits Mitte November vergangenen Jahres ablaufen. Grund für die Fristverlängerung ist ein mehrere 100 Seiten starkes Gutachten zur Staustufe, das zunächst nur in tschechischer Sprache vorlag. Laut Wasser- und Schifffahrtsdirektion sollen ab 28. Januar übersetzte Unterlagen öffentlich ausliegen.

Bei Decin, 70 Kilometer südöstlich von Dresden, soll mit EU-Geldern gefördert ein Damm entstehen. Sachsens Landesregierung hatte in einer vorläufigen Stellungnahme Bedenken angemeldet, weil schwere Umweltschäden wie vermehrte Algenbildung, Austrocknung des Umlands und damit eine Bedrohung der Elbauen und vieler Fischarten befürchtet werden. 

www.wsv.de/ftp/presse/2011/00048_2011.pdf

 

Diskussionsreihe zur Hochwasserpolitik des Freistaats

Im Podium: Gisela Kallenbach, Gisbert Hiller, Prof. Martin Socher, Sebastian Fritze

Das Sommerhochwasser 2010 hatte in Bautzen wie in vielen anderen Kreisen Sachsens Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Es gab viele besorgte Anfragen von Bürgern, ob sie eigentlich gut genug vor kommenden Hochwasserereignissen geschützt sind. Daher hatte die  Fraktion Bündnis90/Die Grünen im sächsischen Landtag für Dezember und Januar zu öffentlichen Veranstaltungen in Chemnitz, Zittau und Bautzen eingeladen. 

Prof. Martin Socher als zuständiger Referatsleiter im SMUL und Sebastian Fritze von der Landestalsperrenverwaltung standen Rede und Antwort. Vorgestellt und diskutiert wurden die Positionen der Fraktion zum naturnahen Hochwasserschutz. 

Nachdem es weitere Anfragen, wie aus dem Osterzgebirge gibt, wird die Reihe möglicherweise bald ihre Fortsetzung finden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte per E-Mail Gisela Kallenbach .  

 Medienecho im Sorbischen Programm des MDR