Pressemitteilungen

Umweltzone: FDP verwechselt Ursache und Wirkung

25.1. Die von der umweltpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anja Jonas, geäußerte Kritik an der Leipziger Umweltzone als "gescheiterte...

25.01.12 15:44

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Mehr Klasse muss fehlende Masse ausgleichen

17.1.: Um europäische Fördermittel zu kämpfen, mag ein ehrenwertes Anliegen sein. Populistisch ist es gleichwohl, bewertet Gisela Kallenbach den...

17.01.12 12:33

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Staatsregierung darf nicht weiter Millionen in Beton versenken

30.11. EU-Strukturfondsmittel nach 2014: Weniger in Beton, mehr in Bildung, Forschung, Klima und Umwelt investieren

01.12.11 10:40

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"Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen"

Foto: Andreas K. Richter

Am Donnerstag, 9.2. um 19 Uhr findet in der Außenstelle der BStU (Dittrichring 24) eine Filmaufführung und ein Zeitzeugengespräch mit Freya Klier statt. 

In ihrem Dokumentarfilm schildern die Regisseure Freya Klier und Andreas Kuno Richter dramatische Fluchtversuche von DDR-Bürgern über die bulgarische Grenze. 

Der Dokumentarfilm richtet den Blick auf ein Land in dem die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur noch kaum begonnen hat und auf die Schicksale jener, die aus der DDR über Bulgarien in die Freiheit fliehen wollten. 

Der Dokumentarfilm ist eine Co-Produktion von Provobis Film und RTL, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2011. 

Im Podium des Zeitzeugengesprächs: 

Freya Klier, Regisseurin und Bürgerrechtlerin
Gisela Kallenbach, Mitglied des Europ. Parlaments 2004-2009, B90/Grüne
Thomas Stellmann, geb. Müller; Zeitzeuge und ein Protagonist des Films 

Moderator: Prof. Dr. Stefan Troebst, Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Uni Leipzig

Mitveranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung 
Wilhelm-Külz-Stiftung Sachsen
Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig 

Flyer der Veranstaltung

Nein zum Atomprogramm in Polen - JETZT AKTIV WERDEN!

Der GRÜNE Landesvorstand fordert die Bürgerinnen und Bürger und die sächsische Staatsregierung zu Protest gegen die Atompläne im Nachbarland Polen auf. Deren Atomprogramm enthält schwere Fehler, wie jetzt auch ein von ostdeutschen grünen Landtagsfraktionen in Auftrag gegebenes Gutachten belegt. Deine Hilfe ist gefragt!

Jeder von uns kann den Druck auf das polnische Wirtschaftsministerium erhöhen. Fülle einen Musterbrief aus und schicke ihn an die polnische Wirtschaftsministerin Hannah Trojanowska. Oder schreibe Deinen ganz persönlichen Einwand. Innerhalb der grenzüberschreitenden «Strategischen Umweltprüfung» kann Jede und Jeder bis zum 04. Januar 2012 zu den Plänen Polens direkt Stellung nehmen.

Den Link zum Musterbrief und weitere Informationen findest Du unter:http://www.gruene-sachsen.de/atomkraft-in-polen

Das polnische Wirtschaftsministerium spielt die realen Gefahren der Kernenergie herunter mit Aussagen, wie "schwerwiegende Havarien passieren einmal pro 1 Million Jahre". Tschernobyl und Fukushima beweisen aber ganz klar das Gegenteil. Außerdem werden die Anforderung an die Strategische Umweltprüfung von Alternativen zum Atomprogramm und EU-Vorgaben nicht erfüllt.

Auch die sächsische Staatsregierung muss umgehend gegenüber der polnischen Regierung die Verfahrensfehler deutlich machen und ein Beschwerdeverfahren bei der EU-Kommission anstreben! Die aktuell empfohlenen Standorte sind nur wenige hundert Kilometer von Dresden entfernt: Warta-Klempicz (310 km), Kopan (480 km), Nowe Miasto (560 km) und Zarnowiec (580 km). Uns als Nachbarn darf und kann das Handeln der polnischen Regierung nicht egal sein!

Gisela Kallenbach

Straßenbau-Moratorium - jetzt Petition unterzeichnen!

Button Petition Straßenbaumoratorium

Am 8.11. wurde eine Online-Petition an den Bundestag freigeschaltet, die im Rahmen der 3-Länder-LAG Verkehr entstanden ist und von Wolfram Günther (KV Leipzig) erstunterzeichnet wurde. Ziel ist angesichts der demographischen Situation eine Umwidmung der Mittel für das Straßennetz in den Unterhalt und nicht in zukünftig unbezahlbare Straßenneubauten auf Bundesebene zu erreichen. Mit der Petition wird der sofortige Stopp aller laufenden Straßenneubauprojekte und deren kritische Überprüfung gefordert. Mit dem eingesparten Geld sollen kaputte Straßen und Brücken saniert werden.

Die „Petition 20526“ für ein sofortiges Straßenbaumoratorium ist nun freigeschaltet und kann auf der E-Petitionsseite des Deutschen Bundestags noch bis zum 20. Dezember 2011 online unterzeichnet werden.

Ich bitte Euch / Sie, dieses Anliegen JETZT zu unterstützen! 

Gisela Kallenbach
Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Sächsischen Landtag 

Angebliche Gefahr für Leib und Leben – tausende Bäume umsonst gefällt?

Seit Februar 2011 wurden, vorgeblich aus Gründen des Hochwasserschutzes, im Leipziger Auenwald über zehn Hektar Wald entlang von Deichanlagen gefällt. Der Ökolöwe und die Grünen riefen zum Protest. Tausende Bürger leisteten eine Unterschrift, einige Hundert nahmen an Protestaktionen teil. Fünfundsiebzig von ihnen kamen am Montag, 7. November 2011 zur Diskussion der Grünen Landtagsfraktion in das Leipziger Ring-Café.

Im Podium rangen die Abgeordnete Gisela Kallenbach und Nico Singer als Geschäftsführer des Ökolöwen darum, dem zuständigen Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport Heiko Rosenthal, ein paar plausible Erklärungen zu entlocken.

Die Landestalsperrenverwaltung (LTV) war eingeladen, hat allerdings in ihrem zuständigen Umweltministerium so viel „Rückendeckung“ dass dessen Vertreter die Teilnahme nicht zugemutet wurde. Offizielle Begründung des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft: In einem laufenden Verfahren trete man nicht öffentlich auf. Gemeint ist die anhängige Klage des Ökolöwen gegen den „Tornado-Erlass“.

„Eine Frechheit“, empört sich Gisela Kallenbach. „Die LTV muss doch irgendwann öffentlich erklären, was weiter geplant ist. Gerodet wird offenbar nicht weiter. Aber wie wird das Hochwasserkonzept verändert? Werden wichtige und richtige Maßnahmen des Hochwasserkonzepts endlich forciert umgesetzt? Es gab bisher keine einzige öffentliche Veranstaltung, weder von der Stadt noch von der LTV um die Bürger zu informieren. Das ist eine schwache Leistung von einer ‚bürgerfreundlichen Kommune’, die die Leipziger Verwaltung so gern wäre.“

Bis heute werden die Naturschutzverbände, die einen Rechtsanspruch auf Beteiligung haben, nicht einbezogen. Ein Genehmigungsverfahren ist nicht eröffnet. Niemand weiß, ob es eins geben wird. "Ein Termin mit der LTV Ende November weckt Hoffnung, aber ein juristisches Verfahren ist das noch lange nicht", so Nico Singer.

Rosenthals eigene Ansprüche an Beteiligung scheinen denkbar gering. Anders ist nicht erklärbar, dass eine einmalige frontale Belehrung der Verbände  im Februar 2011 durch einen Vertreter des Sächsischen Umweltministeriums zur Abholzung auf den Deichen als Beteiligung versteht. Er verzeichnete als Leistung zahlreiche Presseveröffentlichungen – und glaubt, das sei ein Dialog mit dem Bürger. Er sollte es inzwischen besser wissen.

Auf viel Verständnis konnte Rosenthal nicht hoffen, die Stimmung gehörte klar dem „grünen Block“. Beifall für seine Worte erntete Nico Singer: „Die Abholzungen waren eine ökologische Katastrophe für den Auenwald. Schlimmer noch ist, dass die Verwaltung erschreckend wenig dafür getan hat, diese Rodungen zu verhindern.“

Der Dreh- und Angelpunkt des Abends war die Frage, ob es die behauptete Gefahr für Leib und Leben überhaupt belegt ist, die zur Begründung der Abholzung herhalten musste. Die Standfestigkeit der Deiche sei gefährdet, deshalb müssten die Bäume weg, so lautete das Argument der LTV. Problem: die gefährdeten Deiche hatten keine Schutzfunktion. Objekte wie das Gestüt Schlobachs Hof haben einen Anspruch auf Schutz, trotz Lage im Überschwemmungsgebiet – aber eben nur für das Objekt selbst – nicht für das gesamte Gebiet.

Bürgermeister Rosenthal sieht sich zu Unrecht unter „Anklage“, er habe sich rechtlich abgesichert. Ob es klug war, den Argumenten der Landesdirektion zur naturschutzfachlichen Befreiung zu folgen und damit vor der LTV „einzuknicken“, mögen Historiker entscheiden. Dass erst 2011 überhaupt in Sicht ist, das Hochwasserschutzkonzept zu überarbeiten (immerhin liegt dazu ein Antrag der Ratsfraktionen vor), ist wahrhaft riskant – denn solange hatte die LTV quasi freie Hand und hat sie bis heute. Sie pickt sich die Maßnahmen heraus, die ihrer Philosophie von Hochwasserschutz am besten entsprechen.

 Auch den Zweifeln an der Kompetenz seiner Ämter tritt er tapfer entgegen, erntet allerdings Proteste von jenen, die sich mit Verve mit den Verantwortlichen in Umweltamt auseinandergesetzt haben. „Ich habe von jedem eine andere Auskunft bekommen. Mein Eindruck ist, dass es nur um das Abrufen von Mitteln ging. Alle anderen Gründe für die durchgeführten Maßnahmen bleiben widersprüchlich und nicht nachvollziehbar“, ärgert sich ein Marathonläufer aus Lützschena, der den kahlen Damm seither zum Laufen meidet.

 Rosenthals Werbung dafür, die jetzt folgenden Reparaturen als eine große Chance für den Naturschutz zu sehen, folgt Kopfschütteln im Saale. Ein (im übrigen mit langem Vorlauf geplantes und vom Bund gefördertes) Wiedervernässungsprojekt in der Luppenaue soll nun der große Hoffnungsträger sein. 20 Hektar Wald, eventuell mehr, sind aufzuforsten. Ob diese Vorhaben genehmigungsfähig sind, wird  noch zu entscheiden sein. Gewiss werden die Umweltverbände sich die Pläne genau ansehen – seit fast einem Jahr warten sie genau darauf.

Angelika Kell

 

 

Lesen bildet... Gisela Kallenbach unterstützt Vorleseaktionstag

Vorlesen will auch gelernt sein, hier ein Foto vom Aktionstag 2010 im Eva Schulze

Am 18. November wird wieder vorgelesen. Wer Spaß am Lesen hat, liest vor. Das ist natürlich auch eine besondere Ehre für Politiker/innen. Gisela Kallenbach wird in der Friedrich-Fröbel-Schule erwartet. Die 4. Klasse der Grünauer Grundschule mit Lehrerin Hillmann freut sich auf eine spannende Lesung und Diskussion. 

 

Hochwasserschutz in Wilkau-Haßlau - Bürger reden mit - am 13.9.2011

Dresden. Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt am Dienstag, 13.09., 19:00 Uhr, auf das Gelände der ehemaligen "Libelle" in der Schneeberger Straße ein, um über den umstrittenen Baustart einer Hochwasserschutzmauer entlang der Mulde in Wilkau-Haßlau und über Potentiale naturnahen Hochwasserschutzes für die Region zu diskutieren. 

Auf dem Podium vertreten sind Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE, Ronald Peuschel, Grüne Liga Westsachsen, Harald Dostmann, Gutachter der M&S Umwelttechnik Plauen, Manuela Hentschel, Initiative für bürgerfreundlichen umweltbewussten Hochwasserschutz in Wilkau-Haßlau und ein Vertreter der Landestalsperrenverwaltung.

Aus den Fluten der letzten Jahre sollten die richtigen Schlüsse gezogen werden: Flüssen und Bächen muss mehr Raum gegeben und Flächenneuversiegelungen müssen verringert werden. Meist blieb es aber bei bloßen Lippenbekenntnissen - Sachsen setzt fast ausschließlich auf technischen Hochwasserschutz.

Zeit: Dienstag, 13.09., 19:00 Uhr
Ort: Wilkau-Haßlau, Ehemalige "Libelle", Schneeberger Straße 29

Alte Handys gehören nicht in den Müll

Foto: Niko Korte / Pixelio

Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Eine nachhaltige Lebensweise bleibt dabei oft auf der Strecke. Handys sind dafür das beste Beispiel, besitzt mittlerweile doch jeder Deutsche im Schnitt 1,3 Geräte.

Gleichzeitig nimmt die durchschnittliche ‚Lebensdauer’ von Handys oder Smartphones auf Grund neuer technischer Entwicklungen rapide ab. Mir ist es wichtig, dass der anfallende Elektronikschrott sachgerecht entsorgt wird und nicht in den Schubläden der Haushalte verstaubt oder im Hausmüll landet.

Denn Handys sind, falsch entsorgt, eine Gefahr für die Gesundheit und unsere Umwelt. Sie enthalten zudem zahlreiche wertvolle Rohstoffe, die es unbedingt in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen gilt.

Es sind Zinn, Blei, Kobalt, Aluminium, Wolfram, Gold, Palladium, Mangan, Lithium-verbindungen, Chromoxid, Beryllium, Phosphor, Molybdän und viele andere. 

Ich begrüße die Aktion der Deutschen Umwelthilfe „Alte Handys sind zu schade für den Müll – machen sie mit“, denn sie trägt zu einem nachhaltigeren Ressourceneinsatz und einer Verringerung der Umweltbelastung bei.

Im Regionalbüro in der Hohen Straße können Sie Ihre alten Geräte abgeben. Dort werden sie gesammelt und kostenfrei an die Deutsche Umwelthilfe zurück gesandt. In der Zeit von Mo-Fr von 10-16 Uhr ist das Büro in der Regel besetzt. 

Danke für Ihre Unterstützung!

Sternsiedlung: einst Ruheinsel, jetzt lärmgeplagtes Wohngebiet

28.6.: Die Landtagsabgeordnete Gisela Kallenbach besuchte am 27. Juni auf Einladung die Bürgerinitiative Sternsiedlung, um sich einen Eindruck von der Lärmsituation der im Norden Leipzig einst idyllisch und ruhig gelegenen Siedlung zu machen.

In den 1930er Jahren errichtet und früher von Vogelgezwitscher umgeben, hat sich seit zehn Jahren durch die üppige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur die Situation komplett geändert. Angesichts des vierspurigen Ausbaus der S1 darf sich der Freistaat ruhig fragen lassen, womit der enorme Aufwand gerechtfertigt wurden: 13.000 Fahrzeuge rollen am Tag über die Trasse. 75% EU-Mittel stecken im Projekt - sicher kein schlechter Anreiz, um größer zu bauen als evtl. nötig. 

Zum Verkehrslärm kommen eine Bahntrasse, das Testgelände von des Porschewerks und der Flugverkehr. 

"Der Planfeststellungsbeschluss sah eine Geländemodellierung vor, die mit dem Erdaushub gefüllt werden sollte. Der angelegte Lärmschutzwall ist aber zum einen 300 Meter zu kurz um die Siedlung zu schützen, andererseits ist er seit dem Bau um vier Meter in sich zusammengesunken," so ein Sprecher der BI.

Die Bewohner ärgert der aus verschiedenen Quellen stammende und sich überlagernde Lärm, fast stärker noch aber die Ignoranz von Behörden gegenüber den Anliegen und Vorschlägen der Bewohner.  

Sie verlangen einen wirksamen Lärmschutz, denn viele können kaum noch durchschlafen - die Fenster eines Teils der Siedlung sind ausgerechnet direkt auf die neue Straße ausgerichtet. Eine sinnvolle und kostengünstige Maßnahme wäre die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der S1. Schilder und Blitzer, so die einfache Lösung aus Sicher der Bewohner.

"Ich werde den OBM auf das Problem ansprechen, denn selbst wenn jeder einzelne Lärmverursacher hier unter den für seinen Verkehr gültigen Grenzwerten bleibt, ist die Summe des Lärms unerträglich. Hier muss eine politische Entscheidung auf der kommunalen Ebene fallen - und um die müssen sie kämpfen," ermuntert die Abgeordnete die Vertreter der Bürgerinitiative. 

Tino Supplies, Mitarbeiter des Ökolöwen und verantwortlich für das Projekt "Mach's leiser" kennt inzwischen durch das laufende Bürgergutachten über 20 ähnliche "Baustellen" in der Leipzig. Er organisiert mit Unterstützung des UBA einen zentralen Teil der Bürgerbeteiligung an der Lärmaktionsplanung der Stadt. Mit seiner Unterstützung ist dieser Termin zustande gekommen - und es wird noch lange nicht der letzte zum Thema Lärm gewesen sein. 

Neue Energie in Bürgerhand: Film und Diskussion in Arzberg, Ostelbien

Foto: Thorben Wengert / Pixelio

Die Gemeinde Arzberg ist motiviert im Zusammenhang mit der Energiewende ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Animiert von der Energiespargemeinde Zschadrass, die dank der Gewinne aus der eigenen Energieproduktion freie Kindergartenplätze anbieten kann. Geld sparen und die regionale Wertschöpfung ankurbeln - warum sollte das nur in Zschadrass gehen?

Zu einer Gemeindeversammlung hat deshalb Gemeinde Arzberg in Ostelbien für den 23. Juni ab 15 Uhr eingeladen, Gisela Kallenbach war als Gast vor Ort dabei.

Im Anschluss an den Film "Neue Energie in Bürgerhand" haben der Bürgermeister der Gemeinde Arzberg, Herr Krieg, und Gemeindevertreter gemeinsam mit Gisela Kallenbach, MdL, Barbara Scheller, Landesvorstand, sowie Hr. Stenzel vom Verein Ländliches Leben aus Zschadrass die Chancen der Gemeinde auf dem Weg zum "Eigenversorger" diskutiert. Die DVD wurde von Stephan Kühn, MdB, produziert und ist bei Interesse über das Regionalbüro Oschatz auszuleihen. Download der Begleitbroschüre zur DVD "Neue Energie in Bürgerhand" 

Handyüberwachung am 19. Februar 2011 in Dresden: 138.000 Datensätze Sind auch Sie erfasst ? – Verlangen Sie Auskunft und Löschung! Musterformulare hier!

Foto. Harald Wanetschka / Pixelio

Laut Presseberichten hat die Polizei am 19. Februar 2011 im Stadtgebiet von Dresden 138.000 Handyverbindungs- und Standortdaten erfasst. Öffentlich wurde, dass mittels Funkzellenabfrage die Verbindungsdaten aller Mobilfunkteilnehmer erhoben wurden, die sich in einem bestimmten Zeitraum in mehreren sogenannten Funkzellen bewegten.

Mittels dieser Daten kann der Aufenthaltsort einer Person ermittelt und Bewegungsprofile erstellt werden. Außerdem kann festgestellt werden, wann wer mit wem telefoniert oder SMS ausgetauscht hat. Ob friedlicher Gegendemonstrant, sog. Blockierer, Journalist oder auch völlig unbeteiligt, am 19. Februar sind in Dresden (wahrscheinlich bis zu) 17.000 Menschen ohne einen Anlass gegeben zu haben, ins Visier der Justiz geraten.

 

Jede/r Bürger/in hat einen Anspruch zu erfahren, was die Polizei über sie/ihn weiß!

Mehr dazu wie auch Musterformulare für Beschwerden via Link zur Fraktionswebsite

Der Auenwald braucht Wasser - Keine Kettensägen

Am Samstag riefen der Ökolöwe und der Grüne Stadtverband zu einer gemeinsamen Protestkundgebung gegen die großflächigen Deichrodungen im Leipziger Auwald auf.

Insgesamt folgten rund 200 Leipziger BürgerInnen dem Aufruf und versammelten sich, mit Spruchbändern und lautstarker musikalischer Untermalung, am frühen Nachmittag auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin Park, um ihren Unmut über das Vorgehen der Landestalsperrenverwaltung (LTV) um Axel Bobbe in den letzten Monaten Gehör zu verschaffen.

Berichte der lokalen Medien:

LVZ:" Rund 200 Leiziger protestieren auf und an der Sachsenbrücke gegen
             Deichrodungen"

L-IZ: "Kampf für de Leipziger Auwald: 'Umweltzerstörungsminister' soll
             Rodungen stoppen"

Hintergrund:

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Nach Jahrzehnten kam es diesen Winter zu einem starken Hochwasser in Leipzig. Die Lokalnachrichten waren voll von einseitigen Meldungen über die Lage. Das Hochwasser war so stark, dass Mitte Januar ein alter Deichabschnitt im nördlichen Auwald absank. Dass dieser Abschnitt zum Problem werden konnte, war allen zuständigen Behörden lange bekannt. Doch erst jetzt sah sich die Landestalsperrenverwaltung (LTV) zum Handeln gezwungen, sägte sich den Weg zum Deich frei.

Die Gefahr zog an der Stadt vorüber, es kamen kein weiteres Hochwasser und keine Überschwemmungen. Die eigentliche Katastrophe trat dennoch ein: Die LTV wütete nun mit blindem Aktionismus auf 11 Kilometern der Leipziger Deiche und auf weiteren 10 km entlang der Luppe, weil sie ein starkes Frühjahrshochwasser befürchtete. Die ersten 5.000 von insgesamt 100.000 Bäumen sind gefällt, um den Tornado-Erlass des Umweltministers fachlich unkorrekt und gesetzeswidrig in die Tat umzusetzen. Das bestehende  Hochwasserschutzkonzept, angefertigt nach dem letzten größeren Hochwasser, wurde seit 2004 weitestgehend ignoriert. Jetzt wird es in falscher Art und Weise umgesetzt – teuer, unökologisch und vor allem unwirksam.

        

 

 

 

 

 

Und was bleibt davon, jetzt im Frühling? Kein Hochwasser, keine Bäume und nur Verwüstung weit und breit. Fast zehn Jahre sind vergangen, in denen LTV und Stadt Leipzig nichts taten, um zu einem zeitgemäßen Konzept zu kommen. Zehn Jahre, in der wirkungsvolle, wichtige Maßnahmen unterlassen wurden. Fakt ist, selbst neue und höhere Deiche an den gerodeten Bereichen werden Leipzig NICHT vor Überschwemmungen schützen. Darüber hinaus wurden überwiegend Deiche gerodet, von denen laut bestehendem Hochwasserschutzkonzept keine Gefahr für Leib und Leben ausging, die dafür aber wichtige Polderflächen behindern.

Dieser Sachverhalt ist der LTV bekannt! Für den Auenwald ist dieses Vorgehen in doppelter Hinsicht hoch problematisch. Zum einen ist der Auenwald eine natürliche Vegetationsform und entstand auf Arealen die regelmäßigen, periodische Überschwemmungen ausgesetzt waren. Heutzutage sind Auenwälder so stark vernichtet, dass diese strengstens durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind. Der neuerliche Verlust weiterer 15 Hektar ökologisch wertvollster Fläche ist für das Gebiet eine ökologische Katastrophe. Zum anderen schützen die Deiche vor allem den Auenwald vor Wasser. Doch der braucht zum Überleben vor allem periodische Überflutungen!

Normales, alle 5 Jahre auftretendes Hochwasser reicht völlig aus, um das Leipziger Auensystem auf natürliche Art und Weise zu erhalten. Würde der Wald als natürliche Überschwemmungsfläche dienen, könnte er die Stadt und Siedlungen flussabwärts wirksam vor besonderen Hochwassern schützen und hätte gleichzeitig die Chance, als Auenwald zu überleben. Wenn jetzt durch falschen Deichanlagenbau vollendete Tatsachen geschaffen werden, stirbt der Auenwald! Tausende Bürger sind betroffen: Spaziergänger, Naturliebhaber, Kinder und vor allem die Menschen, die in der Nähe von Flüssen und Kanälen leben. Sie alle, uns alle, geht ein sinnvoller, wirkungsvoller und mit Augenmaß betriebener ökologischer Hochwasserschutz an. 

Deshalb fordern wir unter anderem:                 

·         Sofortiger Stopp und Offenlegung aller Planungen zu kommenden Fällungen!

·         Ein ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Hochwasserschutzkonzept!

·         Den Auenwald als natürlichen Polder nutzen und periodische Überschwemmungen zulassen!

·         Ausgleich und Ersatz: Die Pflanzung von mindestens 45 Hektar neuem Auenwald!

·         Ein Bekenntnis der Stadt Leipzig zum umfassenden Schutz des Auenwalds!

Wir unterstützen den Aufruf: Udo Berger, Stadtrat, CDU | Gunter Böhnke, Kabarettist | Dr. Oliver Fanenbruck, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Dr. Ina Gille, Kunsthistorikerin | Prof. Sighard Gille, Künstler | Grüne Jugend Sachsen |Gisela Kallenbach, MdL, Bündnis 90/Die Grünen | Jürgen Kasek, Rechtsanwalt | Dr. Leonhard Kasek, Soziologe | Dr.  Kristina Kasek | Ansgar Maria König, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Monika Lazar, MdB, Bündnis 90/Die Grünen | Wolfram Leuze, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | linXXnet | Rosa Loy, Künstlerin Claudia Maicher, Landesvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen | Juliane Nagel, Stadträtin, Die Linke | Der Vorstand des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e. V. | Neo Rauch, Künstler | Malte Reupert, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Bert Sander, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Ingo Sasama, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | Michael Schmidt, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen | David Schnell, Künstler | Holger W. Tschense, Bürgermeister a.D. | Norman Volger, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen |Christopher Zenker,Stadtrat, SPD und viele weitere

... www.oekoloewe.de/auwald  und www.facebook.de/oekoloewe 

Der Aufruf als PDF

 

Das SMUL begründet die Notwendigkeit zur Rodung sämtlicher Bäume und Sträucher auf Sachsens Deichen in ihrem Erlass vom August 2010. 

Hier unsere Zusammenfassung auf einer Seite

Beispielbilder für gebrochene Deiche lieferte Sachsens Umweltministerium auf meine Nachfrage. Allerdings ist auf neun von zehn Fotos der gleiche Deich zu sehen, der an der Großen Röder - es handelt sich tatsächlich um Bäume, dei im Mai 2010 von einem Tornado entwurzelt wurden.

Das SMUL begründet die Notwendigkeit zur Rodung sämtlicher Bäume und Sträucher auf Sachsens Deichen in ihrem Erlass vom August 2010. 

Hier unsere Zusammenfassung auf einer Seite. 

Beispielbilder für gebrochene Deiche lieferte Sachsens Umweltministerium auf meine Nachfrage. Allerdings ist auf neun von zehn Fotos der gleiche Deich zu sehen, der an der Großen Röder - es handelt sich tatsächlich um Bäume, dei im Mai 2010 von einem Tornado entwurzelt wurden. 

 

 

Auslegung der Unterlagen Staustufe Decin verlängert bis 28.2.2011

Die Frist der tschechischen Regierung für Stellungnahmen aus Deutschland zur geplanten Staustufe an der Elbe bei Decin wurde bis 28.2.2011 verlängert. 

Bis zu diesem Zeitpunkt können Behörden, Verbände und Bürger Stellungnahmen zu den Umweltauswirkungen der geplanten Staustufe abgeben.

Ursprünglich sollte die Frist bereits Mitte November vergangenen Jahres ablaufen. Grund für die Fristverlängerung ist ein mehrere 100 Seiten starkes Gutachten zur Staustufe, das zunächst nur in tschechischer Sprache vorlag. Laut Wasser- und Schifffahrtsdirektion sollen ab 28. Januar übersetzte Unterlagen öffentlich ausliegen.

Bei Decin, 70 Kilometer südöstlich von Dresden, soll mit EU-Geldern gefördert ein Damm entstehen. Sachsens Landesregierung hatte in einer vorläufigen Stellungnahme Bedenken angemeldet, weil schwere Umweltschäden wie vermehrte Algenbildung, Austrocknung des Umlands und damit eine Bedrohung der Elbauen und vieler Fischarten befürchtet werden. 

www.wsv.de/ftp/presse/2011/00048_2011.pdf

 

Diskussionsreihe zur Hochwasserpolitik des Freistaats

Im Podium: Gisela Kallenbach, Gisbert Hiller, Prof. Martin Socher, Sebastian Fritze

Das Sommerhochwasser 2010 hatte in Bautzen wie in vielen anderen Kreisen Sachsens Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Es gab viele besorgte Anfragen von Bürgern, ob sie eigentlich gut genug vor kommenden Hochwasserereignissen geschützt sind. Daher hatte die  Fraktion Bündnis90/Die Grünen im sächsischen Landtag für Dezember und Januar zu öffentlichen Veranstaltungen in Chemnitz, Zittau und Bautzen eingeladen. 

Prof. Martin Socher als zuständiger Referatsleiter im SMUL und Sebastian Fritze von der Landestalsperrenverwaltung standen Rede und Antwort. Vorgestellt und diskutiert wurden die Positionen der Fraktion zum naturnahen Hochwasserschutz. 

Nachdem es weitere Anfragen, wie aus dem Osterzgebirge gibt, wird die Reihe möglicherweise bald ihre Fortsetzung finden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte per E-Mail Gisela Kallenbach .  

 Medienecho im Sorbischen Programm des MDR

Nachweis, dass Bäume grundsätzlich Deiche destabilisieren, fehlt

Dresden. Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, fordert eine Differenzierung bei den Baumfällungen auf Deichen aus Gründen des Hochwasserschutzes in Leipzig (LVZ vom 13.1.2011, S. 17).

"Unstrittig  ist, dass die Abwehr des Hochwassers für die Bewohner Leipzigs größte Priorität haben muss. Dabei sind Abwägungen zwischen technischen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Naturschutzbelangen zwangsläufig nötig."

"Ich fordere aber eine Differenzierung bei der Fällung der Bäume auf Deichen. Ich bezweifele, dass die laufenden Baumfällungen maßgeblich zum Hochwasserschutz beitragen. Denn ob Bäume tatsächlich die Standfestigkeit von Deichen beeinträchtigen, ist fachlich höchst umstritten. Die Wurzeln von Erlen und Eichen reichen bis zu zehn Meter tief ins Erdreich und stabilisieren Deiche zusätzlich, selbst wenn diese aufgeweicht sind.
Große, flach wurzelnde Bäume zu entfernen, altersschwache und kranke Bäume zu entfernen mag in Ordnung sein. Aber dieses undifferenzierte Abholzen auf Anordnung der Landestalsperrenverwaltung (LTV) ist unverständlich. Beim Sommerhochwasser 2010 hielt der Deich in Sagar (Neiße) stand, weil er bewachsen war, während andere Deichabschnitte nachgaben."

"Dass sich Angelika Freifrau von Fritsch, Amtsleiterin für Umweltschutz, auf den 'Tornadoerlass' von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) beruft, halte ich für ebenso fragwürdig wie den Erlass selbst. Der sächsische Umweltminister hat darin angeordnet, alle Bäume auf Deichen zu fällen, damit sie im Falle eines Tornados nicht umfallen. In dieser Logik müssten alle Objekte abgerissen und Gegenstände entfernt werden, die umfallen oder einstürzen könnten und Schäden verursachen."

"Den Flüssen mehr Raum geben", hieß es nach der Flut 2002. "Die konkrete Umsetzung von Maßnahmen des naturnahen Hochwasserschutzes ist aber leider weitgehend ausgeblieben. Darum fallen den Verantwortlichen in der konkreten Gefahrensituation in Leipzig wieder nur Baumfällungen ein."

Hochwasserschutz - Diskussionsveranstaltung in Zittau

Veranstaltungsflyer

Dresden. Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt am Freitag, 14.01., 17:00 Uhr, in die "Alte Wäscherei" in Hirschfelde ein, über Probleme im Hochwasserschutz im Bereich der Neiße zu beraten und über moderne Schutzmaßnahmen zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Podium vertreten sind

Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE
Prof. Martin Socher, Referatsleiter des Sächsischen Umweltministeriums
Sebastian Fritze, Betriebsleiter der Sächsischen Landestalsperrenverwaltung
Michael Hiltscher, Beigeordneter der Stadt Zittau sowie 
Horst Schiermeyer, klimapolitischer Sprecher des Kreisverbandes Görlitz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 

August und September 2010: Zweimal Hochwasseralarm an der Neiße. Während sich das Septemberhochwasser langsam aufbaute, wurden beim Augusthochwasser kleine Bäche zu reißenden Flüssen. Der Hochwasserschutz, die Mess-, Warn- und Alarmsysteme waren auf ein solches Unwetter nicht ausgerichtet.

Zeit: Freitag, 14.01., 17:00 Uhr
Ort: Hirschfelde-Rosenthal, "Alte Wäscherei", Neißtalweg 5

Die nächste Veranstaltung zum Hochwasserschutz ist geplant für den 25.1.2011 um 18 Uhr in Bautzen. 

Vorlesetag in Leipzig

Foto: Franziska Gehrmann

Gisela Kallenbach las am Freitag, 26. November 2010, im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages im Johannes-Kepler-Gymnasium aus „Angriff auf die Freiheit“ von Juli Zeh und Ilija Trojanow.

 „Dass viele Eltern keine Freude am Lesen mehr haben, halte ich für ein großes gesellschaftlicher Problem. Kinder brauchen das Vorbild ihrer lesenden Eltern. Daher begrüße ich ausdrücklich die Idee des Aktionstages, auch außerhalb des Elternhauses Kinder und Jugendliche zum Lesen anzuregen.“

„Die Essays von Zeh und Trojanow sind hochaktuell. Der Staat darf und muss nicht alles über ‚seine’ Bürger wissen. Und die Bürger selbst sollten mit ihren Daten auch vorsichtiger umgehen. Ich bin von der Staatssicherheit viele Jahre meines Lebens bespitzelt worden. Seitdem bin ich sehr ‚geizig’ mit Daten, die ich von mir preisgebe.“

Am 7. Bundesweiten Vorlesetag beteiligen sich Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Sie lasen in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Organisiert wird der Bundesweite Lesetag von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und dem Hauptpartner Deutsche Bahn AG.

 

Hintergrund zum Buch, Zitat Hanser-Verlag:

"Niemals würden Sie es anderen Menschen erlauben, in Ihren privaten Sachen zu schnüffeln, Sie zu bespitzeln oder zu belauschen. Was aber, wenn diese anderen Menschen den Staat oder die Wirtschaft repräsentieren? Ist Ihnen die totale Überwachung dann egal? Die Warnungen vor Terror und Kriminalität und die Annehmlichkeiten von Plastikkarten und Freundschaften im Internet lenken von einer Gefahr ab, die uns allen droht: dem transparenten Menschen. Bevor es so weit kommt, schlagen Juli Zeh und Ilija Trojanow mit einer engagierten Kampfschrift Alarm. Ihr Buch wird viele Menschen aufrütteln, die sich zu lange in falscher Sicherheit wiegten - denn unsere Bürgerrechte stehen auf dem Spiel."

www.vorlesetag.de